Aktuelles

Ihr Finanz- und Versicherungsmakler im Sauerland und dem Bergischen Land


Vermögensaufbau mit Fondssparplänen

 

ETF oder Indexfonds als sinnvolle Alternative

 

Aufgrund der Niedrigzinsphase sind Fondssparpläne im Trend. Auf Sparbüchern oder in klassischen Rentenversicherungen sind die Renditen im Keller und die Banken und Finanzvertriebe haben Ihr Beratungs- (bzw. Verkaufsgespräch) auf Fondssparpläne umgestellt.

Doch auch hier gibt es die Unterschiede und vor allem die Kosten der Produkte sind zu vergleichen. Welche Kosten entstehen bei den üblichen Fondssparplänen?

 

Als Beispiel 1 nehmen wir einen Anleger, welcher monatlich 100 € über 15 Jahre ansparen möchte. Der Fonds hat einen jährlichen Kurszuwachs von 5,00 %.

  1. Ausgabeaufschlag: Bei jedem Kauf zahlt der Anleger von seinen 100 € meistens zwischen 2,5 – 5,5 % an Vertriebsprovision. Für die weitere Berechnung nehmen wir 4 % an.
  2. Verwaltungskosten: Für die laufende Verwaltung bezahlt der Anleger zwischen 1,5 – 2,5 % an Kosten pro Jahr auf die Höhe seines verwalteten Kapitals. Für die weitere Berechnung nehmen wir 2,0 % an.
  3. Depotgebühr: Diese liegt zwischen 12 – 40 € jährlich. Als Annahme nehmen wir 25 € an.
  4. Abgeltungssteuer: 25 % Kapitalertragssteuer auf die Erträge + Solidaritätszuschlag + Kirchensteuer. Im Beispiel nehmen wir an, dass der Kunde einen Freistellungsauftrag von 801 € frei zur Verfügung hat.

Ergebnis:

Der beschriebene Kunde hat nach 15 Jahren 18.375 € (Sparraten + Gebühren) eingezahlt und erhält nach Steuern einen Betrag von 20.923,33 € ausgezahlt. Von dem Kurszuwachs des Fonds in Höhe von 5,00 % pro Jahr bleiben nach Kosten und Steuern noch mickrige 1,703 % übrig.

Tipp: Viele Berater bieten den Kunden übrigens eine Rabattierung der Vertriebsprovision an. Der Effekt ist eher gering, da nicht die Vertriebsprovision, sondern die Verwaltungsgebühren den Ausschlag machen. Hätte der Berater im obigen Beispiel die Vertriebsprovision um 50 % rabattiert, läge die Rendite auch nur bei 1,896 %.

 

Welche Alternative gibt es?

Die Alternative zu den normalen Fonds sind ETFs oder Indexfonds. Diese zeichnen sich durch sehr niedrige Kosten für den Anleger (und damit natürlich auch durch wenig Ertrag für die Bank oder den Finanzvertrieb) aus.

Obiges Beispiel wird jetzt mit einem ETF oder Indexportfolio gerechnet.

  1. Ausgabeaufschlag: Dieser fällt nicht an.
  2. Verwaltungskosten: Für die laufende Verwaltung bezahlt der Anleger zwischen 0,3 -  1,7 % an Kosten pro Jahr auf die Höhe seines verwalteten Kapitals. Für die weitere Berechnung nehmen wir 1,19 % an, da wir eine Betreuung des Depots durch einen Berater unterstellen. Diese Betreuung macht Sinn, da auch bei ETFs eine regelmäßige Besprechung des Depots und ggfs. Risikoanpassung sinnvoll ist.
  3. Depotgebühr: Diese liegt zwischen 12 – 40 € jährlich. Als Annahme nehmen wir 25 € an.
  4. Abgeltungssteuer: 25 % Kapitalertragssteuer auf die Erträge + Solidaritätszuschlag + Kirchensteuer. Im Beispiel nehmen wir an, dass der Kunde einen Freistellungsauftrag von 801 € frei zur Verfügung hat.

Ergebnis:

Der beschriebene Kunde hat nach 15 Jahren 18.375 € (Sparraten + Gebühren) eingezahlt und erhält nach Steuern einen Betrag von 22.692,60 € ausgezahlt. Von dem Kurszuwachs des Fonds in Höhe von 5,00 % pro Jahr bleiben nach Kosten und Steuern immerhin 2,748 % übrig, was über 1700 € mehr als bei der Standardberatung entspricht.


GUTE GRÜNDE FÜR GOLD: ZINSEFFEKT AUF DEN GOLDPREIS NIMMT 2 FORMEN AN

 

Alles hat eine Vorgeschichte. Das gilt auch für die Entwicklung des Goldpreises in den letzten Jahren. Ein zentrales Ereignis, das die Marktbewertung des gelben Metalls maßgeblich geändert hat, war das Platzen des "New Economy"- Booms in 2000/2001: Von April 2000 bis Oktober 2002 verlor beispielsweise der US-amerikanische NASDAQ-Index mehr als 78 Prozent seiner Marktkapitalisierung.

 

Rohstoffpreis- und Verschuldungsboom

 

Als Reaktion auf das Platzen des "New Economy"-Booms senkte die US-Zentralbank (Fed) die Leitzinsen stark ab. Damit wurde quasi ein neues Kapitel in der Geldpolitik aufgeschlagen: Die Fed reagierte mit ihrer Zinspolitik nicht mehr nur auf die Preis-und Konjunkturentwicklung, sondern nunmehr auch auf das Geschehen an den Finanzmärkten; und dieser Politikansatz wurde von allen anderen bedeutenden Zentralbanken der Welt übernommen.

 

Die Finanzmärkte, das gesamte Wirtschaftsleben haben sich mittlerweile darauf eingestellt, dass die Zentralbanken sowohl einen konjunkturellen Einbruch als auch Erschütterungen auf den Finanzmärkten mit niedrige(re)n Zinsen und einem ausweiten der Geldmenge "bekämpfen". Diese Neuausrichtung der Geldpolitik hatte sogleich sichtbare Folgen: Sie löste zunächst einen fulminanten Rohstoffpreis- und Verschuldungs-Boom aus.

 

Beide kollabierten im Zuge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Die Geldpolitiken – wieder unter der Führung der Fed – senkten die Zinsen auf bislang unbekannte Tiefstände und öffneten die Geldschleusen. Doch den Geldpolitikern gelang das, was viele nicht erwartet hatten: Die geldpolitischen

Maßnahmen wendeten den Zusammenbruch des Banken- und Finanzsystems ab und fingen die Konjunkturen auf.

 

Der Goldpreis (in US-Dollar gerechnet) hatte bereits 2001 begonnen zu steigen, also mit der Neuausrichtung der Geldpolitik: Im April 2001 lag er noch bei 256 USD/oz, derzeit liegt er bei etwa 1.290 USD/oz (in der Spitze hatte der Goldpreis 1.900 USD/oz im September 2011 erreicht). Der Goldpreisanstieg ging einher mit einer

ungebremsten Talfahrt der Kapitalmarktzinsen, für die die Geldpolitik maßgeblich verantwortlich war.

 

Bedeutung der Zinsen für den Goldpreis

 

Die besondere Bedeutung der Zinsen für den Goldpreis zeigt auch die untere Abbildung vor dem Hintergrund eines längeren Zeithorizontes: Der Anstieg des Goldpreises setzte ein, als das Kurs-Gewinn- Verhältnis des Anleihemarktes (für Laufzeiten von 1ß-Jahren) begann, über die Marke von 20 zu steigen (als also die

Lang-fristzinsen dauerhaft unter die 5-Prozent fielen). Der "Zinseffekt" auf den Goldpreis nimmt zwei Formen an:

 

Erstens: Das Absinken der Zinsen reduziert Kosten der Goldhaltung. Bekanntlich entgehen dem Goldhalter Erträge, die er durch das Investieren in zinstragende Wertpapiere alternativ erzielen kann. Sinkt der Zins, nehmen jedoch die (Opportunitäts-)Kosten der Goldhaltung ab. Das wiederum befördert die Goldnachfrage und – bei einem relativ unelastischen Goldangebot – lässt den Preis des Goldes steigen.

 

Zweitens: Die Risiken im internationalen Kredit- und Geldsystem haben zugenommen. Denn die Verschuldung der Volkswirtschaften ist weiter angestiegen: Die niedrigen Zinsen verleiten Unternehmen, Konsumenten und Staaten, verstärkt auf Pump zu wirtschaften. Das Wirtschafts- und Finanzsystem ist mittlerweile abhängig geworden von niedrige(re)n Zinse. Und ein echter Entzug von dieser "Droge" ist nicht in Sicht. Dadurch wird Gold als Absicherungsinstrument attraktiv(er).

 

Obwohl die Geldpolitiken längst auf einen Kurs eingeschwenkt sind, durch den die Geldmengen immer weiter erhöht werden, und durch den die Kaufkraft des Geldes unweigerlich herabgesetzt wird, sind die Inflationserwartungen auf den Zinsmärkten bislang recht niedrig geblieben. Das fortwährende Bekunden der Geldpolitiker, sie werden die Inflation niedrig halten, ist demnach aus Sicht vieler Marktakteure glaubhaft.

 

Doch dauerhaft wird nicht beides zu haben sein: mit immer niedrigeren Zinsen und immer mehr Geld Zahlungsausfälle abzuwehren und gleichzeitig die Inflation niedrig zu halten. Eine Quadratur des Kreises ist selbst für Zentralbanken unmöglich. Es ist daher weniger eine Frage des ob, sondern vielmehr eine Frage des wann, bis wieder eine unliebsame Erschütterung das weltweite Wirtschafts- und Finanzsystem heimsucht oder die Inflation steigt.

 

Dabei ist eines zu vermuten: Im Zweifelsfall werden sich die Zentralbanken dafür entscheiden, mittels Zinssenkungen und einer Vermehrung der Geldmenge die Zahlungsfähigkeit des Finanzsystems sicherzustellen, auch wenn dadurch letztlich die Kaufkraft des Geldes schwindet. Aber wie immer auch die Reaktionen der

Zentralbanken in der nächsten Krise ausfällt: Gold ist eine praktikable und derzeit attraktive Versicherungsoption. 

 

Die Kaufkraft des Goldes kann durch geldpolitische Manöver nicht entwertet werden. Zudem trägt Gold kein Zahlungsausfallrisiko - wie Bankeinlagen und Schuldpapiere. Währungsgeschichtlich wird das gelbe Metall daher zu Recht als "ultimatives Zahlungsmittel" bezeichnet.

 

Gold lässt sich auch als Versicherung verstehen, mit der Portfoliowerte gegen Geldentwertung und Zahlungsausfälle abgesichert werden können. Es gibt gute Gründe, Gold zu halten, und angesichts des aktuellen Goldpreises ist aus unserer Sicht die "Versicherung Gold" derzeit relativ günstig zu haben.

 

 

Quelle: Degussa Bank

 


MIT DIVIDENDEN GEGEN DIE ZINSFLAUTE

 

Wer regelmäßige Einnahmen erzielen möchte hat in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Freude.

Eine Möglichkeit diesem Dilemma zu entkommen sind Dividendenfonds. Sie investieren in

ertragsstarke Titel und helfen Anlegern, die Zinsdürrephase zu überstehen.

 

Den Deutsche eilt der Ruf als Sparweltmeister voraus. Doch hat diese Auszeichnung einen Haken: Ein

Großteil des Ersparten landet auf dem Sparbuch oder in Festzinsanlagen. In der aktuellen

Niedrigzinsphase ist das besonders prekär, da sich (Real-)Vermögen so nicht aufbauen lässt. Daher ist

es kein Wunder, dass sich Dividendenfonds immer größerer Beliebtheit bei Anlegern erfreuen. Sie

haben durchaus ihren Charme: Neben den üblichen Aktienmarktchancen versprechen sie auch den

Zinsdurst zu lindern.

 

Erfolgreiche Dividendenmanager verfolgen dabei eine spezielle Strategie. Sie haben nicht nur die

Dividendenrendite im Blick, denn das ist nicht ausreichend. Sie investieren in solche Unternehmen,

die Ihre Dividende nachhaltig erzielen. Das ist wichtig, da nur eine nachhaltig ausgezahlte Dividende

langfristig Sinn macht. Grundsätzlich sind Unternehmen mit stabilen Dividenden bekannt für Ihre

konstante Geschäftsentwicklung. Sie agieren nachhaltig mit dem Ziel, Ihren Aktionären dauerhaft

einen Mehrwert zu bieten.

 

Das ist ein entscheidender Vorteil dieser Fonds. Durch di regelmäßigen Dividendenzahlungen können

sie etwaige Kursrückgänge zumindest teilweise abfedern. Gleichzeitig partizipieren sie in steigenden

Marktphasen nicht selten vollumfänglich.

 

Mit positiver Wirkung auf die Risikostruktur: Nachhaltige Dividendentitel sind im Vergleich zu

klassischen Aktienfonds insgesamt mit weniger Schwankungen behaftet. Und sie bieten langfristig

Schutz vor Geldentwertung.

 

Fazit: Besonders in Zeiten niedriger Zinsen sind Dividendenfonds eine interessante Möglichkeit,

neben der Partizipation an Kurssteigerungen auch regelmäßige Erträge zu erzielen. Besonders

erfolgreiche Fonds setzen dabei nicht nur auf die Dividendenhöhe sondern auch auf Nachhaltigkeit.

Für Anleger ist das ein entscheidender Vorteil, da sich dadurch die Risikostruktur verbessert.

Allerdings ist zu beachten, dass Dividendenfonds auch die üblichen Aktienrisiken mit sich bringen.


DIE PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG WIRD IM ALTER UNBEZAHLBAR, ODER?

 

In den Medien hinterlassen Berichte von verarmten Rentnern mit unbezahlbaren Beiträgen zur privaten Krankenversicherung den Eindruck, dass die private Krankenversicherung eine schlechte Wahl ist.

Was ist bei solchen Kunden passiert?

 

In den seltensten Fällen ist die private Krankenversicherung der Schuldige an der Misere, sondern entweder eine schlechte, kurzfristige Beratung oder auch eine unüberlegte Entscheidung des Kunden. Ein 35 jähriger Kunde zahlt in der gesetzlichen Krankenversicherung incl. der Arbeitgeberleistung, welcher er als privat Versicherter auch bekommt, einen Grundbeitrag von ca. 750 €. Im nächsten Jahr kommen aufgrund der finanziellen Misere der gesetzlichen KV mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen hinzu. Falls der Kunden dann noch private Zusatzversicherungen (Zähne, Krankenhaus, usw.) haben möchte, ist er schnell bei 800 €. Im Vergleich dazu würde ihn eine private Versorgung mit allen Leistungen im Schnitt zwischen 550 – 650 € kosten und er würde somit 100 – 150 € monatlich einsparen.

 

Hier kommt man jetzt zu dem Punkt, welcher den verarmten Rentner von dem zufriedenen „Privatrentner“ unterscheidet. Der „Privatrentner“ hat die Ersparnis in den jungen Jahren – auf Anraten seines Berater oder auch von selbst – in Gewissheit der Situation zur Seite gelegt. Wenn er nicht nur „gut“, sondern besser beraten wurde, hat er sogar seinen Arbeitgeber bzw. das Finanzamt an den Beiträgen für das Alter beteiligt und freut sich dauerhaft über bezahlbare Beiträge und vor allem über eine Gesundheitsversorgung erster Klasse.

 

Weitere Tipps gerne im persönlichen Gespräch.